Vita   

Marcela Paz Moreno Aruta,

Musikerin und Komponistin, Geige, Bratsche, Gesang, Leier und Klangschale

Marcela Moreno wurde im Jahr 1975 in Santiago, Chile geboren. Sie studierte Interpretation der Geige und Bratsche an der Universität von Chile.

Anschließend begann sie mit der musikalischen Komposition für Tanz, Theater und Dokumentarfilm. Hier sind unter anderem folgende Projekte hervorzuheben: „Ciudades Invisibles“, Text des Schriftstellers Italo Calvino unter der Leitung von Claudia Vicuña und Iván Sanchéz, Fondart Danza (2000-2002), das Theaters Stück „La Tempestad“ von William Shakespeare, unter Direktor Cristian Keim, Fondart (2002-2004), die Komposition und Originalmusik CD „Noveno Circulo“ mit der Band Decamera y los Populares (2002-2003), die Komposition der Filmmusik für den Dokumentarfilm „Ningún lugar en ninguna parte“ der Stiftung Fundación Andes (2003-2004) und „Storia di una Emigrazione“ der Stiftung- Fondos de Cultura Italiano-Chileno (2004-2005), dem Erziehungsprojekt des Kulturerbes Stiftung-Corfo und Junji (2005), die Komposition der Animation Film und CD mit Liedern von der Kinderanimation Serie „Cleo Aventuras“, des Nationalsrats TV - Consejo nacional de TV Chile (2009-2010), die Komposition und CD „Bendita Prudencia“ der Gruppe Bendita Prudencia (2004-2009), und die Komposition der Filmmusik für den Animationskurzfilm „Maia“ der Fondart Audiovisual (2011) unter Leitung von Heidi Haensgen und Joaquin Kaulen.

Im Jahr 2009 zog sie nach Deutschland, um sich in der heilenden Kunst der Musik zu vertiefen. Sie studierte Eurythmie am Pädagogischen Waldorfinstitut in Witten (2009-2012) und machte in Bochum (2012-2016) eine berufsbegleitende Weiterbildung für Gesangstherapie mit Schwerpunkten in Gesang und Leier im keltischen und nordischen Repertoire sowie anderer Kulturen. Im Jahr 2017 folgte eine Kollaboration mit der Projektperformance der Sumi-e Malerei der Künstlerin Fabiola Díaz. Auf der Vernissage der Ausstellung „Procesos, Un Moai, Simbolo de Esperanza“ (Prozesse, ein Moai, ein Symbol der Hoffnung) in der Maison du Chili in Paris, Juni 2017, sang sie traditionelle Lieder aus Rapa Nui. Kurz darauf performte sie in Cau Cau, Chile, in einem Video dieser Projektperformance, wobei sie ebenfalls Lieder aus Rapa Nui sang und mit der Leier begleitete. Diese Erfahrungen weckten ein starkes Verlangen in ihr, das Kulturerbe in Europa weiter bekannt zu machen und weiter zu vermitteln.

Heute wohnt sie in Hamburg, wo sie als Instrumentalpädagogin für Bratsche und Geige an einer Waldorfschule arbeitet. Außerdem widmet sie sich privaten Gesangstherapiesitzungen einer Heilpädagogische Schule mit behinderten Kindern.

Ebenfalls arbeitet sie als Komponistin und Musikerin (Gesang und Leier) in dem Theater Ensemble „La Semilla“ der Theaterwerkstatt in Hamburg.

Marcela Moreno beschäftigt sich intensiv mit traditionellen Liedern aus Rapa Nui, der sogenannten Osterinsel in Polynesien, zu denen sie Leier spielt und singt. In 2017 begleitete sie z.B. die Sumi-e-Malerei der Künstlerin Fabiola Díaz bei verschiedenen Projektperformances, etwa bei der Vernissage zu „Procesos, Un Moai, Simbolo de Esperanza“ (Prozesse, ein Moai, ein Symbol der Hoffnung) in der Maison du Chili in Paris. Später im Jahr 2017 spielte sie die historischen Lieder aus Rapa Nui in Cau Cau, Chile, für ein Video dieser Projektperformance, bei der sie ebenfalls selbst sang und sich mit der Leier begleitete. Marcela Moreno ist entschlossen, das indigene Kulturerbe der OsterinselRapa Nui, die politisch zu Chile gehört, in Europa bekannt zu machen und weiter zu vermitteln. So arbeitet sie zurzeit in einer neuen Kollaboration mit der Malerin Fabiola Diaz in einer neuen Ausstellung "Rongo", die ab Juli 2018 in Hamburg am Institut Cervantes, in der Kolbhalle Stiftung und ab August 2018 in Köln stattfanden war.

Außerdem widmet Singenkreis mit heilige Weltmusik als Repertoire u. Klangmeditationen mit Klangschallen, Geige, Gesang und Leier.

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